Deolink® Silanportfolio

Deolink EH-Serie – Silanmischungen mit verbesserten Eigenschaften
Deolink vorhydrolisiert; Ready-to-use-Lösungen

Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bereich Silanchemie liefert die DOG ein konkurrenzfähiges Angebot an Silanprodukten. Die Produktlinie umfasst konventionelle, flüssige, organofunktionelle und Alkoxysilane sowie spezialisierte Produkte wie Silanmischungen, Silanpräparationen oder vorhydrolysierte Modifikationen. Unsere beiden Produktionsstätten in Hamburg und Marschacht sind ausgerüstet mit F&E Laboratorien und Produktionsanlagen für hochwertige Produkte. Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, unsere Produkte kontinuierlich den steigenden Anforderungen der Industrie anzupassen. Basierend auf eigener Kompetenz und Wissen hat die DOG die Deolink EH-Produktserie und vorhydrolysierte Mischungen entwickelt.

Deolink EH ist eine synergistische Kombination aus einem Hydrophobierungsmittel und einem organofunktionellen Silan. Das Hydrophobierungsmittel ermöglicht die Reduzierung der Oberflächenspannung des Substrats, was zu einer verbesserten Benetzung führt. Die darauf folgende katalytische  Reaktion zwischen dem Hydrophobierungsmittel und dem organofunktionellen Silan führt zu einem interpenetrierenden Netzwerk zwischen organofunktionellem Silan und entsprechendem Polymer. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit des Silans gesteigert.

Deolink Amino PH-40 ist ein 40%iges, vorhydrolysiertes 3-Amino-propyltriethoxysilan in einer methanolfreien Lösung. Deolink Amino PH-40 ist ein ready-to-use Primer und erhöht im Wesentlichen die Haftung zu passenden Substraten. Deolink Amino PH-40 dient als vielseitiger Primer und Haftvermittler für aminoreaktive Harze.

Deolink TESPT-25 ist eine wasserhaltige Emulsion, basierend auf einem Triethoxysilylpropyltetrasulfan, welches hauptsächlich zur Vor-Silanisierung mineralischer Füllstoffe eingesetzt wird. Deolink TESPT-25 ermöglicht eine homogene Dispersion des Silans auf der Oberfläche des Füllstoffs.

Anwendung der Deolink® Silane

Integrierter Rezepturbestandteil

Silane können als Rezepturbestandteil direkt bei der Produktherstellung zugegeben werden. Dieses Verfahren ist ein wirksamer und oft auch kosteneffizienter Weg. Da Silane meistens in kleinen Mengen eingesetzt werden, ist eine homogene Dispersion unerlässlich. Hierzu empfiehlt es sich, einen Masterbatch mit höherer Silankonzentration auf Basis des verwendeten Polymers oder eines Lösungsmittels anzufertigen. In einem 2-K-System kann das Silan mit dem Härter zugefügt werden. In Abhängigkeit von dem bereits erwähnten Effekt des pH-Wertes muss man eine mögliche Gelierung bzw. eine Reduzierung der Topfzeit berücksichtigen.

Oberflächenvorbehandlung

Ein sehr effektiver Weg, die Haftung zwischen Polymer und Substrat zu erhöhen, ist es, die Silane als Primer, sprich Grundierung, einzusetzen. Für die benötigte Hydrolyse muss das Silan zunächst in einer Wasser-Alkohol-Lösung verdünnt werden. Anschließend kann das Substrat in die Lösung getaucht oder damit besprüht werden. Nach dem Entfernen der überschüssigen Flüssigkeit sollte das Substrat bei Raumtemperatur oder beschleunigt bei 100 – 110°C trocknen. Nachfolgend eine Basisrezeptur zur Herstellung einer entsprechenden Grundierung:

Organofunktionelles Silan: 2 - 10 %
Destilliertes Wasser: 5 %
Alkohol nach Wahl: 85 - 93 %
Essigsäure: 0 - 2 %

D.O.Guide

Produktfinder