Faktis WP/WPF

- Antirutschadditiv
- Softtouchadditv
- Mattierungsadditiv

Die beiden Additive DOG-Faktis WP und die Neuentwicklung DOG-Faktis WPF basieren auf einer radikalischen, chlor- und schwefelfreien Vernetzung mittels Peroxid. Es entsteht ein transparentes Produkt, das nach dem Vermahlen als feines weißes Pulver vorliegt.
Durch die Verwendung von Faktis WP/WPF können Haptik und Oberflächenstruktur verändert werden. Dies führt zu Lacken mit Antirutscheigenschaften, Softtoucheffekten und mattierten Oberflächen.
Des weiteren können besondere, dekorative Eigenschaften bei der Glas- und Möbelbeschichtung erzielt werden.

Typen in der Übersicht

Faktis Aussehen Dichte [g/cm³]
Faktis WP weißer Faktis 1,0
Faktis WPF weißer Faktis 1,0
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Faktis WP

Mit den beiden Produkten DOG-Faktis® WP und dem neuen Entwicklungsprodukt DOG-Faktis® WPF kommen die Vorteile des seit Jahrzehnten in der Kautschukindustrie bewährten Materials auch in der Coatingindustrie zum Tragen. Kautschukartikel mit besonderen haptischen Anforderungen, z. B. mit angenehmem samtartigem Griff2,
werden häufig unter Einsatz von DOG-Faktis® WP/WPF erst herstellbar. Was versteht man eigentlich unter dem Begriff Faktis? Die Entwicklung des Produktes Faktis erfolgte beinahe zeitgleich mit der Entdeckung der Vulkanisation. Bereits im Jahr 1846 wurde durch oxidative Behandlung von Rüböl3 mit Salpetersäure das erste faktisartige Produkt erzeugt. Die Motivation, native Öle zu vernetzen und daraus Faktis herzustellen, resultierte aus der eingeschränkten Verfügbarkeit von Naturkautschuk und dessen hohem Preisniveau. Faktis diente damals aus ökonomischen
Gründen als Kautschukersatz. Mit dem Aufkommen preisgünstiger Synthesekautschuktypen wandelte
sich die Rolle des Faktis vom Kautschukersatz zum Kautschukadditiv. Neben den bereits erwähnten haptischen Eigenschaften liegen die Vorteile von Faktis in Kautschukanwendungen auch noch im Weichmacheraufnahme-und -haltevermögen, verbesserter Dimensions- und Porenstabilität sowie optimierten Verarbeitungseigenschaften.
Typische Anwendungen, bei denen Faktis eingesetzt wird, sind Druckwalzen, Radiergummi, Moosgummi, geschäumte Artikel (Taucheranzüge) und Profile, um nur einige Beispiele zu nennen.
Warum wird Faktis erst jetzt für die Coatingindustrie entdeckt? Den nachwachsenden Basisrohstoff für die Faktisherstellung bilden hauptsächlich Rüböl- und Rizinusölqualitäten, die im Allgemeinen mittels Schwefel, Chlorschwefel oder Schwefelwasserstoff vernetzt werden.
Diese Produkte sind für den Einsatz in Coatinganwendungen nicht empfehlenswert, da über den Faktis Schwefel in die Rezepturen eingebracht wird, der zu unerwünschten Effekten (z. B. Verfärbungen) führt. Erst die schwefelfreie Herstellung von weißem, farbneutralem Faktis, in Verbindung mit DOG’s chemischer Modifizierung von Rohstoffen und spezieller Mahltechnologie, führte zu einem Additiv, das für die Coatingindustrie von Interesse ist. Die beiden Additive DOG-Faktis® WP und die Neuentwicklung DOG Faktis
® WPF basieren auf einer radikalischen, chlor- und schwefelfreien Vernetzung mittels Peroxid. Es entsteht ein transparentes Produkt, das nach dem Vermahlen als ein feines weißes Pulver vorliegt. In Farbrezepturen hat DOG-Faktis® WP/WPF keinen Einfluss auf den Farbton und die Transparenz.

Faktis WP - Technisches Datenblatt (PDF - 11 KB)

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Faktis WPF

Mit den beiden Produkten DOG-Faktis® WP und dem neuen Entwicklungsprodukt DOG-Faktis® WPF kommen die Vorteile des seit Jahrzehnten in der Kautschukindustrie bewährten Materials auch in der Coatingindustrie zum Tragen. Kautschukartikel mit besonderen haptischen Anforderungen, z. B. mit angenehmem samtartigem Griff2,
werden häufig unter Einsatz von DOG-Faktis® WP/WPF erst herstellbar. Was versteht man eigentlich unter dem Begriff Faktis? Die Entwicklung des Produktes Faktis erfolgte beinahe zeitgleich mit der Entdeckung der Vulkanisation. Bereits im Jahr 1846 wurde durch oxidative Behandlung von Rüböl3 mit Salpetersäure das erste faktisartige Produkt erzeugt. Die Motivation, native Öle zu vernetzen und daraus Faktis herzustellen, resultierte aus der eingeschränkten Verfügbarkeit von Naturkautschuk und dessen hohem Preisniveau. Faktis diente damals aus ökonomischen
Gründen als Kautschukersatz. Der französische Ausdruck "Caoutchouc factice“ führte letztendlich zur Produktbezeichnung Faktis. Mit dem Aufkommen preisgünstiger Synthesekautschuktypen wandelte
sich die Rolle des Faktis vom Kautschukersatz zum Kautschukadditiv. Neben den bereits erwähnten haptischen Eigenschaften liegen die Vorteile von Faktis in Kautschukanwendungen auch noch im Weichmacheraufnahme- und -haltevermögen, verbesserter Dimensions- und Porenstabilität sowie optimierten Verarbeitungseigenschaften. Typische Anwendungen, bei denen Faktis eingesetzt wird, sind Druckwalzen, Radiergummi, Moosgummi, geschäumte Artikel (Taucheranzüge) und Profile, um nur einige Beispiele zu nennen. Warum wird Faktis erst jetzt für die Coatingindustrie entdeckt?
Den nachwachsenden Basisrohstoff für die Faktisherstellung bilden hauptsächlich Rüböl- und Rizinusölqualitäten, die im Allgemeinen mittels Schwefel, Chlorschwefel oder Schwefelwasserstoff vernetzt werden.
Diese Produkte sind für den Einsatz in Coatinganwendungen nicht empfehlenswert, da über den Faktis Schwefel in die Rezepturen eingebracht wird, der zu unerwünschten Effekten (z. B. Verfärbungen) führt. Erst die schwefelfreie Herstellung von weißem, farbneutralem Faktis, in Verbindung mit DOG’s chemischer Modifizierung von Rohstoffen und spezieller Mahltechnologie, führte zu einem Additiv, das für die Coatingindustrie von Interesse ist. Die beiden Additive DOG-Faktis® WP und die Neuentwicklung DOG Faktis
® WPF basieren auf einer radikalischen, chlor- und schwefelfreien Vernetzung mittels Peroxid. Es entsteht ein transparentes Produkt, das nach dem Vermahlen als ein feines weißes Pulver vorliegt. In Farbrezepturen hat DOG-Faktis® WP/WPF keinen Einfluss auf den Farbton und die
Transparenz.

Faktis WPF kann eingesetzt werden, um Farben und Lacken eine besondere Haptik und Struktur zu verleihen. Faktis WPF eignet sich auch als organisches Mattierungsmittel. Dazu wird Faktis WPF wie ein ‚weicher’ Füllstoff in die Formulierung eingearbeitet.
Faktis WPF ist frei von Halogenen und Schwefel, und stellt deshalb zumeist keine spezifischen Anforderungen an die Lackrezeptur. Durch die peroxidische Vernetzung ist Faktis WPF besonders temperaturstabil und somit auch für heißlufttrocknende Systeme geeignet.
Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Faktis WPF auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.

Faktis WPF - Technisches Datenblatt (PDF - 31 KB)

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